Recovery und ExIn – Vom Opfer zum Experten

Im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung  „erfasst, verfolgt, vernichtet – Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“  gibt es eine weitere Veranstaltung zur Notwendigkeit der Einbeziehung von Betroffenen. Die Entwicklung unserer Gesellschaft aus einer Diktatur heraus hin zur Demokratie spiegelt sich auch im Umgang mit seelischen Krisen und Anderssein.

Wie auch am 3. August bei Psychiatrie 2.0 das wesentliche Thema unserer EXPA:

Recovery und ExIn – vom Opfer zum Experten – die Rolle von Psychiatrieerfahrenen im Wandel

Vortrag und Diskussion

Donnerstag 11.082016 | 18:00
Bremische Bürgerschaft, Raum 2
Eintritt frei

Bündnis 90/Die Grünen

Referent*innen:
Thelke Scholz (Expertin aus Erfahrung, ExIn-Dozentin)
Karin Aumann und Jörn Petersen (F.O.K.U.S)
Detlef Tintelott (Landesverband Psychiatrieerfahrener)
Frank Robra-Marburg (EXPA)
Moderation:
Dr. Kirsten Kappert-Gonther

Es soll deutlich werden, wie aus seelischen Krisen durch hierarchische Machtstrukturen und die daraus resultierende autoritäre Haltung den Patienten gegenüber chronische Krankheiten werden. Aber wie andererseits  durch wertschätzenden feinfühligen Umgang im gleichberechtigten Miteinander von Betroffenen, Angehörigen und Mitarbeitern Genesung geschehen kann.

Expertinnen aus Erfahrung als wichtige Mitarbeiter*innen im Gesundheitssystem und die Beteiligung von Psychiatrieerfahrenen und Angehörigen auf allen Ebenen des Hilfesystems sind wesentliche Forderungen, diese neue Haltung zu entwickeln.

Das Programm „erfasst, verfolgt, vernichtet … – Begleitptogramm zur Ausstellung …“ mit dieser Akündigung ist bislang leider nicht online verfügbar.

Weitere Infos beim Veranstalter
Kultur Ambulanz
0421/4081757
info(at)kulturambulanz.de

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